Aktuelle Heizöl Marktinformationen
Ölkomplex stagniert - Heizöl im Vergleich zum Vortag kaum verändert:
Nach dem kräftigen Rückgang der Öl-Futures gegen Ende der letzten Handelswoche, gab es gestern keine größeren Bewegungen am Ölmarkt. Auch die Heizöl-Notierungen werden heute in der Eröffnung kaum verändert erwartet.
Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei 68,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet zur Stunde 67,15 Dollar. Der Euro kann wieder zulegen und die 1,46-Dollar-Marke überspringen.
Vor einer neuen Runde bei den wöchentlichen Ölbestandsdaten gab es am Ölmarkt nur wenig Impulse. Lediglich der drohende Handelsstreit zwischen China und den USA sorgte ein wenig für Aufregung.
Die Börsianer fürchten, dass die von US-Präsident Obama verhängten Strafzölle für chinesische Reifenimporte weitere Reaktionen nach sich ziehen könnten, was die gerade auf Erholungskurs befindliche Wirtschaft hart treffen würde.
Ansonsten bleibt alles beim Alten.Heizöl Marktinformationen. Hohe Lagerbestände und eine stagnierende Nachfrage stehen weiterhin einem wachsenden Konjunkturoptimismus gegenüber, der auch zu Wochenbeginn im Großen und Ganzen für gute Stimmung an den internationalen Aktienmärkten sorgt.
Trotzdem präsentieren sich die Ölmärkte derzeit weiter leicht bearish, was aber bereits heute Abend nach Börsenschluss schon wieder anders aussehen könnte, wenn das American Petroleum Institute einen überraschend deutlichen Bestandsabbau vermelden würde.
Auch am Devisenmarkt zeigte der drohende Handelsstreit zwischen China und den USA nur kurzzeitig Wirkung. Da eine Eskalation überwiegend die USA und weniger Europa schaden würde, konnte der Euro im Handelsverlauf sogar wieder zulegen. Heizöl Marktinformationen.
Die Heizölpreise haben durch den gestrigen Rückgang zusätzlich an Attraktivität gewonnen und so nutzen derzeit viele Verbraucher das günstige Niveau zu Bevorratungskäufen. Heute werden die Notierungen aller Voraussicht nach stabil bleiben.
Heizöl Marktinformationen:
Ölpreise lösen sich vom Aktienmarkt - Heizöl zu Wochenbeginn billiger:Trotz eines freundlichen Starts der Aktienmärkte haben die Ölpreise am Freitag nach Börsenstart in den USA kräftig nachgegeben. Am heimischen Heizöl-Markt kann darauf erst heute reagiert werden, sodass die Heizölpreise im Tagesverlauf deutlich schwächer erwartet werden.
Aktuell stehen die führenden WTI-Rohöl-Futures bei 68,21 US-Dollar pro Barrel, Nordseeöl "Brent" kostet aktuell 67 Dollar glatt. Der Euro fällt ebenfalls zurück und wird nur noch mit 1,4534 US-Dollar bewertet.
Relativ schnell bekamen die "Ölbären" am Freitag nach Handelseröffnung die Oberhand und drückten die Kurse kräftig nach unten. Die Skepsis, ob das aktuelle Preisniveau angesichts der nach wie vor sehr hohen Lagerbestände gerechtfertigt ist, machte sich unter den Händlern immer mehr breit.
Der in Summe nur moderate Bestandsabbau vom Vortag schien vergessen zu sein, ebenso die guten Konjunkturzahlen und die freundlichen Aktienmärkte.
Immer schon ist es ein großes Thema, welches Preisniveau am Ölmarkt fair und auch marktgerecht ist. Da hier Kennzahlen, wie z.B. das Kursgewinnverhältnis bei den Aktien, nicht zur Verfügung stehen, bestimmt neben den Zahlen zu den Bestandsdaten und den Verbrauchserwartungen überwiegend die Psychologie das Marktgeschehen.
Diese war in den vergangenen Jahren sehr stark von der Endlichkeit der Ölvorkommen und von der Diskussion um "Peak-Oil" geprägt, was in der aktuellen wirtschaftlichen Lage aber etwas in den Hintergrund gerückt ist.
Am Devisenmarkt konnte der Euro sein hohes Niveau jenseits der 1,46-Dollar-Marke am Freitag nicht ganz verteidigen. Etwas stärker bergab ging es dann erst heute Morgen in Asien.
Trotz der leichten Euroschwäche werden die Heizöl-Notierungen heute wohl deutlich nachgeben. Pünktlich zum Beginn der Heizperiode treffen Verbraucher auf ein Preisniveau, bei dem mit einem Bevorratungskauf nur wenig falsch gemacht werden kann. Die deutlich belebte Nachfrage zeigt, dass die Heizölkäufer das ebenso sehen.
Heizöl-Notierungen weiter kaum verändert:Auch gestern zeigten sich die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen trotz einiger News nur wenig verändert, sodass auch die Heizöl-Notierungen weiter seitwärts tendieren.
Zur Stunde werden die WTI-Rohöl-Futures mit 72,30 US-Dollar pro Barrel gehandelt, ein Fass der Nordseemarke "Brent" zur Lieferung Oktober kostet aktuell 70,30 Dollar. Der Euro setzt seinen Höhenflug fort und steigt deutlich über die 1,46-Dollar-Marke.
An Nachrichten mangelte es am Ölmarkt gestern nicht. Zunächst veröffentlichte die Internationale Energie Agentur (IEA) ihren neuesten Monatsreport.
Demnach wird die weltweite Öl-Nachfrage für 2009 und 2010 um 0,5 Millionen Barrel pro Tag höher erwartet als noch vor einem Monat.
Gegen 16.30 Uhr rollten dann die viel beachteten und mit Spannung erwarteten US-Ölbestandsdaten vom Department of Energy (DOE) über die Ticker. Diese bestätigten im Großen und Ganzen die API-Zahlen vom Vortag.
Bei Rohöl gab es einen starken Abbau von knapp 6 Mio. Barrel, bei Destillaten und Benzin dafür einen moderaten Zuwachs von je 2 Mio. Barrel. In Summe können die Zahlen leicht bullish gewertet werden.
Ebenso die Vorgaben von den Aktienmärkten, die auch gestern ihre Rallye fortsetzen konnten.
Trotz alledem zeigten sich die Ölpreise angesichts der weiterhin sehr hohen Lagerbestände und der mangelnden Förderdisziplin einiger OPEC-Staaten kaum verändert. Die Notierungen waren in letzter Zeit den Fundamentaldaten doch etwas zu weit enteilt.
Hingegen setzt sich am Devisenmarkt die jüngste Rallye des Euros gegenüber dem US-Dollar unvermindert fort. Weiterhin stützen gute Konjunkturdaten und die Partystimmung an den Aktienmärkten.
Die Heizölpreise bewegen sich in diesem Jahr im Vergleich zu den Vorjahren weiter in einer erstaunlichen engen Handelsspanne. Auch für die nächsten Woche und Monate ist ein Fortgang des Seitwärtstrends die wahrscheinlichste Option.
Heizöl Marktinformationen aus der Mineralölwelt
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